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Sind wir wirklich Götter? Was meinen Sie?

on 9. März 2018

Wir sind Götter (Joh 10,34).
Sind wir Götter?

Das Verhältnis von Gott und Schöpfung, von Gott und seinen Geschöpfen ist sicher nicht leicht zu durchschauen.

Der unoffenbarte Gott, die Einheit, ist uns unzugänglich. Aber dass es ihn geben muss, ergibt sich zwingend aus der von uns wahrgenommenen
Polarität. Ohne die 1 kann es nämlich die Zahl 2 (die Polarität) nicht geben.

Da jedoch jede menschliche Vorstellung polar ist, können wir etwas Unpolares nie angemessen ausdrücken. Deswegen das 1. Gebot: „Du sollst dir
kein Bildnis machen“.

So wie die Eins in allen Zahlen enthalten ist, ist auch in der Gottheit alles enthalten. Außerhalb der Gottheit kann es nichts geben. Anders ausgedrückt: Gott umfasst das Universum, aber das Universum umfasst ihn nicht.

Da es im Zustand der Einheit keine Erkenntnis gibt – Erkenntnis ist gebunden an Subjekt und Objekt – benötigt die Gottheit, um sich ihrer selbst bewusst zu werden, der Schöpfung. Nur in der Polarität ist Erkenntnis möglich.

Der Schöpfergott, der Gott, der aus der Einheit herausgetreten ist, ist für den Menschen erfahrbar, er ist konkreter.

Dennoch ist festzuhalten, die Schöpfung steht diesem Gott niemals gegenüber. Denn es kann niemals etwas außerhalb von ihm existieren. Auf der anderen Seite kann er aber ebenfalls nicht das
Universum sein, da es ihm ja gegenübersteht, Objekt ist.

Die Weisen erklären diesen Zwiespalt so, dass die gesamte Schöpfung ein Traum Gottes ist, eine geistige Schöpfung. Denn alles ist Geist. Das Universum ist die geistige Schöpfung eines
träumenden Gottes.

Wenn wir träumen, erleben wir ja auch alles als real. Gleichzeitig ist das, was wir sehen nur das, was etwas mit uns zu tun hat. Wir können nicht etwas träumen, was mit uns nichts zu tun hat.

Wenn wir der Traum Gottes sind, haben wir mit ihm zu tun. Wir bestehen nur solange, solange er uns träumt. Damit sind wir niemals von ihm getrennt, sondern wir sind ER und damit haben wir alle Eigenschaften von ihm und somit sind wir niemals einem Schicksal, etwas, was nicht Gott ist, ausgeliefert.
Wir können damit auch nie verloren gehen.

Erkenntnis ist jedoch nur über den Gegenpol möglich: krank – gesund, gut – böse usw. Wir können Gesundheit nur begreifen, wenn wir Krankheit kennen usw.

Um zur Erkenntnis zu gelangen, um zur Ganzheit zu gelangen, um „in den Himmel auffahren“ zu können, müssen wir daher zuerst die Abgründe bei uns anschauen. Erst wenn wir diese Abgründe in uns als vorhanden anzunehmen bereit sind, können wir geheilt werden.

Im Sanskrit heißt dies: „Tat twam asi“ = Das bist auch du.

Die Heilung besteht in der Integration beider Teile, im Annehmen beider Seiten der Medaille: „Liebe deine Feinde“.

Weil dies eine einzige Herausforderung ist, sehen wir auch nicht wirklich viele auf diesem Weg.

Um jedoch Schritte auf diesem nicht leichten Weg zu machen und uns dabei gegenseitig zu unterstützen, darin besteht die Aufgabe des Templer-Ordens.

Nötig für diesen Weg ist zunächst einmal Bewusstheit. „Wachet auf!“ heißt es an verschiedenen Stellen in der Bibel. Dieses Wachsein, diese Bewusstheit müssen wir jedoch trainieren. Das
heißt, wir müssen lernen, unsere Gedanken zu kontrollieren. Wie macht man das?

Imprägniere das, was du isst und trinkst mit deinen Wünschen. Stelle dir vor z.B. „mit jedem Bissen, mit jedem Schluck nehme ich Selbstbewusstsein in mich auf, Erfolg, Freundlichkeit und Großzügigkeit usw. auf vollkommene Art und Weise. Erfolg breitet sich aus bis in die kleinste Zelle meines Körpers hinein. Ich strahle Sicherheit aus.“ Der Inhalt deiner Vorstellung muss dir entsprechen. Der Zusatz „auf vollkommene Art und Weise“ ist wichtig, denn vielleicht hat ja dein Selbst, das von einer höheren Warte aus das Ganze sehen kann, etwas anders mit
dir vor!? Dieser Zusatz entspricht dem Satz: „Nicht mein Wille geschehe, sondern der deine“. Denn es kann nicht ohne Schaden abgehen, wenn man mit dem Kopf durch die Wand will.

Durch das bewusste Essen und Trinken entwickeln wir uns immer mehr zu dem, was wir eigentlich sind.

Übrigens, wenn wir Götter sind, was kann uns daran hindern, alles zu erreichen, was für uns gut ist. Wir sind letztlich allmächtig.

Vertrauen zu leben, ist daher die logische Konsequenz aus diesem Bewusstsein.

Und was allerdings noch wichtiger ist: Du wirst dir deines Selbstes bewusst: Du wirst immer selbstbewusster. Nichts und niemand kann dich mehr angreifen: Du bist ja Gott. Du bist der Traum Gottes.
Du bist in ihm. „Ich bin Gott“. Dieses Gottsein zu entfalten, das ist unsere Aufgabe. Und sie geschieht, indem wir die Trennung der Polarität durch die Liebe überwinden.

PS: Sollte es Ihnen nicht leicht fallen, das Vorgetragene zu verstehen, sollten Sie mit dem Gesagten nicht übereinstimmen, dann seien Sie mit sich geduldig, seien Sie mit dem Templer-Orden geduldig, er wird Sie auf dem nicht leichten Weg begleiten.
Und: Diskutieren Sie mit uns!

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